Hörgeräte – entdecken Sie die Klänge des Lebens neu.

Egal was wir machen, wir sind immer von Tönen und Klängen umgeben. Die meisten berreichern unser Leben. Was wäre das Leben ohne Musik, das Rascheln von Laub, das Zwitschern der Vögel oder das Lachen unserer Kinder? All diese Geräusche machen das Leben doch erst lebenswert. Warnsignale, wie die Sirene eines Krankenwagens nehmen wir aber auch über unser Gehör war. Hören verbindet uns mit unserer Umwelt, schützt uns zugleich vor Gefahren und trägt entscheidend zur Verbesserung unserer Lebensqualität bei.

Im Laufe unseres Lebens kann sich das Hörvermögen jedoch verschlechtern. In solch einem Fall möchten wir Sie unterstützen und Ihnen wieder ein Stück neues Lebensgefühl zurückgeben. Wir wissen, dass schlechtes Hören ausschließt und gutes Hören einen Menschen frischer und jünger fühlen lassen kann. Wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie schlecht hört, dann können die neusten Hörgeräte-Technologien hervorrangende Ergebnisse erzielen. Moderne Hörsysteme sind klein und diskret und geben Hörgeräteträgern ein neues Lebensgefühl. Warum also warten? Kommen Sie vorbei und machen Sie den ersten Schritt in Richtung „besseres Hören“.

Hörverlust

Schwerhörigkeiten sind weit verbreitet, besonders wenn wir älter werden. Um genauer zu sein, leiden etwa 17% der Deutschen an einer Art von Schwerhörigkeit. Mit anderen Worten, wenn Sie Schwierigkeiten haben andere Personen zu verstehen, dann geht es Ihnen nicht alleine so.

Häufige Anzeichen einer Schwerhörigkeit sind vor allem:

  • mehrfaches Nachfragen
  • hohe Lautstärke beim Fernsehr oder Radio
  • Schwierigkeiten, bei Gesprächen in geräuschvoller Umgebung
  • der Eindruck, dass Gesprächspartner murmeln
  • Probleme beim Verstehen von Frauen- und Kinderstimmen
  • Schwierigkeiten am Telefon
  • das Vermeiden von gesellschaftlichen Aktivitäten

Die häufigste Ursache einer Schwerhörigkeit ist übermäßiger Lärm. Der normale Alterungsprozess, die Presbyakusis (Altersschwerhörigkeit), ist der zweithäufigste Grund. Es fängt schon früher an als Sie womöglich vermutet hätten. Veränderungen unseres Hörvermögens beginnen im Alter von 20 Jahren, mit deutlichem Rückgang unseres Hörvermögens wenn wir etwa 50 Jahre alt sind. Im Alter ab 65 Jahren hat jeder Dritte einen gewissen Grad einer Schwerhörigkeit.

Generell gibt es 2 Arten von Schwerhörigkeiten:

Schallempfindungschwerhörigkeit (betrifft die Deutlichkeit)
Bei dieser Form liegt meistens eine Schädigung der Hörschnecke (Cochlea) oder des Hörnervs vor. Der Schall kann ganz normal bis zum Innenohr gelangen, kann dort aber nicht ausreichend in Nervenimpulse umgewandelt werden. Menschen mit einem solchen Hörverlust bemerken, dass sie Schwierigkeiten bei Unterhaltungen in lauter Umgebung haben. Sprache kann sehr unklar und gemurmelt erscheinen. Oft bemerken Freunde und Familienangehörige als Erster, dass der Betroffene schlecht hört.

Ursachen: das Altern, übermäßiger Lärm, Innenohrerkrankungen, Infektionen, Hörsturz, Schlaganfall, Diabetes, Vererbung.

Schallleitungsschwerhörigkeit (betrifft die Lautstärke)
Die Ursache dieser Schwerhörigkeit liegt im Außen- oder Mittelohr und der Schall kann nicht ungehindert in das Innenohr gelangen. Stimmen und Geräusche klingen leister, verzerrt oder beides. In der Regel kann Menschen mit solch einem Hörverlust durch eine medizinische Behandlung geholfen werden. Wenn keine medizinische Behandlung möglich ist, können Hörsysteme helfen und die notwendige Lautstärke wiederherstellen.

Ursachen: Mittelohrentzündung, Loch oder Narben im Trommelfell, Cerumen (Ohrenschmalz), Otosklerose oder andere Erkrankungen des Mittelohres.

Es können auch Kombinationen beider Arten auftreten.


Alles beginnt mit einem Hörtest

Wir sind der Überzeugung, dass jeder ab 50 Jahre einen Hörtest machen sollte. Wieso, fragen Sie sich? Wir finden, dass Hören etwas Wunderbares ist und glauben daran, dass Vorsorge die beste Prävention ist. Aus diesem Grund bieten wir allen einen kostenlosen Hörtest an. Genau wie der jährliche Besuch beim Zahnarzt oder Augenarzt, gehört auch der Hörtest zu einem der wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen. Viele Menschen die an Hörgeräte denken, glauben diese seien groß, beige und pfeifen ständig. Wir können Ihnen jedoch versichern, dass diese Zeiten schon lange vorbei sind – überzeugen Sie sich selbst.

Drei gute Gründe für eine frühzeitiges Vorsorge

Der Hörverlust ist ein schleichender Prozess, der für den Betroffenen oft unbemerkt voranschreitet. Im Durchschnitt warten Menschen, von den ersten Anzeichen einer Schwerhörigkeit bis zum eigentlichen Handeln, 7 bis 10 Jahre. Viel zu lange! Dabei haben zahlreiche Studien belegt, dass es wichtig ist, frühzeitig etwas dagegen zu unternehmen. Hier zeigen wir Ihnen 3 gute Gründe, warum Sie vorsorgen sollten.

    Frühes Eingreifen beugt der Hörentwöhnung vor (Deprivationseffekt).

    Über die Jahre kann das Gehirn die Fähigkeit verlernen bestimmte Klänge und Sprache zu verarbeiten, da die Signale verzerrter und leiser im Gehirn ankommen. Das Gehirn wird nicht mehr ausreichend gefordert und verlernt mit akustischen Informationen umzugehen. Das Sprachverstehen nimmt ab und der Betroffene verliert die Fähigkeit zu verstehen. Die Erinnerungen an unsere Sprache verblasst. Das verlorene “Wissen” im Umgang mit der hörbaren Welt muss dann erst wieder mühsam erlernt werden. Wenn die Betroffenen schon lange in einer geräuschlosen Umgebung gelebt haben, kann es lange dauern sich an bestimmte Geräusche wieder zu gewöhnen, z.B. das Ticken von Uhren, das Hören von Fußtritten, fliessendes Wasser oder das Klirren von Geschirr.

    Frühes Handeln verlangsamt den Abbau kognitiver Fähigkeiten.

    Wenn Menschen schlecht hören, fällt es ihnen schwerer mit der Umwelt zu kommunizieren. Das führt dazu, dass Betroffene schneller geistig ermüden und es als anstrengender empfinden, Gesprächen in einer geräuschvollen Umgebung zu folgen. Hörgeräte geben seinem Träger mehr Lebensqualität und eine größere Sicherheit (besonders wichtig im Straßenverkehr). Die Fähigkeit schneller neue Dinge zu erlernen bleibt erhalten und es kommt zu weniger Missverständnissen.

    Frühes Handeln verbessert den Umgang mit Hörgeräten.

    Um so früher Menschen mit dem Tragen von Hörgeräten beginnen, um so einfacher fällt ihnen der Umgang mit den Geräten, diese zu ihrem eigenen Vorteil einzusetzen.


Der Weg zum besseren Hören

Viele Menschen mit einer Schwerhörigkeit verdrängen es, sich mit ihrem Gehör zu befassen. Sie glauben, dass die Ursache für schlechtes Hören, die undeutliche Aussprache ihrer Mitmenschen ist. Das dieses nicht immer der Grund ist, wird durch einen Hörtest deutlich. Der “Weg zum besseren Hören” ist einfach und hier zeigen wir Ihnen wie es geht.

1. Kostenloser Hörtest

Bevor wir einen umfangreichen Hörtest durchführen, möchten wir uns im Gespräch ein genaues Bild von Ihren Hörsituationen machen und herausfinden wann Sie Probleme im Alltag haben. Nachdem wir Ihr Hörvermögen festgestellt haben, erklären wir Ihnen ausführlich die Ergebnisse und beraten Sie hinsichtlich Möglichkeiten und Lösungen.

2. Medizinische Diagnose

Gerne vereinbaren wir mit Ihrem Hals-Nasen-Ohren Arzt einen Termin für eine medizinische Diagnose.  Bei Bedarf stellt Ihnen dieser eine “Ohrenärztliche Verordnung einer Hörhilfe” aus.

3. Vergleichende Anpassung

Anhand Ihrer Lebens- und Hörgewohnheiten wählen wir mit Ihnen gemeinsam die geeigneten Hörgeräte aus und passen diese an Ihren Hörverlust an. Wir erklären Ihnen die Handhabung, Bedienung und Pflege Ihrer neuen Hörsysteme. Gerne können Sie auch verschiedene Hörgeräte bei uns testen.

4. Kostenloses Probetragen

Wir sind der Überzeugung, dass Sie erst in Ihrer gewohnten Umgebung die neuen Hörgeräte vollständig testen können. Aus diesem Grund können Sie Hörgeräte in Ihrem privaten Umfeld kostenlos testen. Gerne beraten wir Sie auch über sinnvolles Zubehör und Pflegemittel.

5. Besser Hören

Auch an den besten Begleiter muss man sich zunächst erst einmal gewöhnen. Geben Sie sich Zeit für die Gewöhnung. Durch unsere Betreuung und Nachsorge gehen Sie sicher, dass Sie das passende Hörgerät gefunden haben. Bei Bedarf optimieren wir die Einstellungen Ihres Hörgerätes.


Hörsystembauarten

Hörgeräte gibt es in verschiedenen Bauformen. Entsprechend Ihres Hörvermögens, Ihrer Lebensgewohnheiten, Ihren persönlichen Vorzügen, werden wir zusammen mit Ihnen das passende Hörsystem finden.

Im-Ohr-Hörgerät (Quelle: GN Resound)

Im-Ohr-Hörsysteme (IdO)

Im-Ohr-Hörgeräte

Diese Art von Hörgeräten werden massgefertigt und sind somit einzigartig. Die gesamte Hörgerätetechnik sitzt komplett im Ohr, welches IdOs kosmetisch kaum sichtbar macht. Die Position im Ohr ermöglicht eine nahezu natürliche Schallaufnahme.

Offene Hörsysteme (Quelle: GN Hearing GmbH)

Offene Hörsysteme (Quelle: GN Hearing GmbH)

Hinter-dem-Ohr-Hörsysteme (HdO)

Hinter-dem-Ohr System mit ausgelagertem Hörer

Dieses Hörgerät sitzt hinter dem Ohr und kann durch verschiedene Weise mit dem Gehörgang verbunden werden.

Ein durchsichtiger, dünner Schlauch verbindet das Hörgerät mit einem individuell angefertigtem Ohrpassstück oder mit einer Standardhalterung. Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte sind robust und können in verschiedenen Techniken und Modellen sowie für verschiedene Hörsituationen angeboten werden. Sie lassen sich gut bedienen, sind einfach zu reinigen und können gut mit Zusatzgeräten und FM-Systemen verbunden werden. Die meisten HdOs gibt es in verschiedenen Farben, so dass diese gut auf Ihre Haut- oder Haarfarbe abgestimmt werden können.

Hörgerätetechnik

Die heutige Technologie ermöglicht Hörgeräte so klein wie nie zuvor zu bauen und macht Hörgeräte zu wahren Wunderwerken. So können z.B. moderne Systeme zwischen Sprache und Störlärm unterscheiden. In großen Gesprächsrunden können sie so Sprache aus Störlärm herausfiltern. Hörgeräte, die vollautomatisch eingestellt sind, passen sich der entsprechenden Situation an in der sich sein Träger befindet. Die Software im Hörgerät analysiert die Umgebungsgeräusche und ermöglicht seinem Träger auch in schwierigen akustischen Situationen gut zu verstehen. Eine weitere Möglichkeit das Sprachverstehen zu verbessern sind kabellose Verbindungen zum Telefon und Fernseher. Hierbei wird der Klang per Funk direkt in das Hörgerät übertragen.

Gerne besprechen wir mit Ihnen welches Hörgerät und welche Technik für Sie geeignet sind.

Kosten

Die Kosten für Hörgeräte sind sehr unterschiedlich und richten sich vor allem nach der Signalverarbeitungstechnik im Hörsystem und der Bauart. Die gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich mit einem Festbetrag bei Vorlage einer ohrenärztlichen Verordnung. Alle 6 Jahre haben gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf den Festbetrag. Gerne könne Sie auch jederzeit Ihr Hörgerät privat bei uns erwerben.


Gehörschutz – Komfort durch Maßarbeit

Quelle: Audia Akustik

Individueller Gehörschutz von Audia Akustik

Geräusche begegnen uns ein Leben lang. Sie ermöglichen uns die Orientierung und vor allem die Kommunikation mit anderen Menschen. Es gibt dennoch Situationen, in denen Geräusche sehr störend sein können. Neben verschiedenen Standard-Lärmschutzprodukten bieten wir Ihnen, Ihren persönlichen, auf Ihre Ohren und Ihr Ruhebedürfnis zugeschnittenen, Gehörschutz. Dafür wird ein Abdruck von Ihrem Ohr gemacht, nach dem passgenau ein Gehörschutz gefertigt wird. So sind Ihre Ohren gut geschützt, ob im Beruf, auf dem Konzert oder im Alltag.

Haben Sie Fragen? – Wir beraten Sie gerne!


Individueller Im-Ohr-Kopfhörer

Quelle: GN Hearing GmbH

Quelle: GN Hearing GmbH

Die Im-Ohr- Kopfhörer werden für Sie maßgeschneidert. Dadurch wird Musikhören zum unvergleichlichen Hörerlebnis.

Diese Kopfhörer zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • perfekter Sitz im Ohr durch individuellen Ohrabdruck
  • unvergleichlicher Klang
  • für alle mp3-Player geeignet
  • kein Verrutschen und keine Druckstellen
  • einzigartig durch eingravierten Namen